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Sehen

Vergleich Pferd-Mensch:

• Gesamtgesichtsfeld: 360° (Mensch 200°)

• Räumliches Sehen 60-70° (Mensch ca. 120°)

• Blinde Zone: Im Bereich der Nüstern, hinter dem Pferd entlang des Rückens

• Räumliches Sehen und Entfernungssehen ist weniger genau als beim Menschen

• Die Sehschärfe ist geringer als beim Menschen

• Naheinstellung des Auges ist schlechter als beim Menschen

• Dämmerungssehen ist deutlich besser als beim Menschen

• Anpassung an rasche Helligkeitsänderungen ist langsamer als beim Menschen

• Adaptionsbreite an starke Helligkeit und tiefe Dunkelheit ist langsamer als beim Menschen

• Das Farbsehen ist gut entwickelt, das Spektrum allerdings geringer als beim Menschen. Rot ist für Pferde keine Alarmfarbe!

• Bewegungssehschärfe ist deutlich besser als beim Menschen

Besonderheiten bei Pferden:
• Völlig regungslose Gegenstände beispielsweise regungslose Personen sind für das Pferd nicht als solche identifizierbar!

• Plötzliche und unnatürliche Bewegungen oder Bewegungen am Rande des Gesichtsfeldes wirken alarmierend auf das Pferd und können Flucht auslösen

• Die Wahrnehmung mit den Augen ist bei Pferden im Unterscheid zum Menschen voneinander unabhängig. Deshalb sollen Pferde befremdliche Gegenstände sowohl von der rechten als auch von der linken Seite begutachten können

Quelle: Handbuch Pferdeverhalten, Margit Zeitler Feicht.

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